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Gesundheitstipps

Vererbbare Erkrankungen

Erbkrankheiten kommen bei allen Hunderassen vor. Sicherlich gibt es rassetypische Erkrankungen und manche Erkrankungen treten in bestimmten Rassen häufiger auf als in anderen. Es ist jedoch eine Fehleinschätzung, dass Rassehunde grundsätzlich anfälliger für erbbedingte Schädigungen seien, als die sog. "Mischlinge". Jeder seriöse Zuchtverein wird sich intensiv mit der Minimierung erbbedingter Gesundheitsrisiken auseinandersetzen und dies insbesondere bei der Zuchtauslese und der Anpaarungswahl an vorderster Stelle berücksichtigen. Als Beispiel für eine schwerwiegende Erbkrankheit des Hundes sei die Hüftgelenksdysplasie (HD) genannt. Durch konsequente Auslese in den Rassezuchtvereinen hat diese Erkrankung heute deutlich von ihrem Schrecken verloren und ist auch bei unseren English Settern kein großes züchterisches Problem mehr, auch wenn die entsprechenden Untersuchungen bei zur Zucht verwendeten Hunden nach wie vor obligatorisch sind. Auch dies ist ein wichtiger Grund sich beim Welpenkauf für einen Hund zu entscheiden, der aus einem Zuchtverein im VDH/JGHV stammt. 

Hunde aus dem Ausland 

Ein kritisches Thema und mit sehr viiel  Emotion belegt! Selbstverständlich werden im Ausland gute Hunde von seriösen Züchtern gezüchtet und angeboten. Aber genau darauf sollte man achten. Es ist mehr als empfehlenswert nur  solchen Züchtern zu vertrauen, die dem nationalen Zuchtverband angeschlossen sind und über diesen auch dem Weltdachverband (FCI) für Rassehunde .

Kritisch muss man dem Import von im Ausland vermittelten Hunden gegenüber stehen, die als streunend aufgelesen im Tierheim gelandet sind und von Tierfreunden importiert werden. Natürlich muss man das Engagement der vor Ort tätigen Tierfreunde bewundern, die viel Zeit einsetzen und häufig genug auch privates Geld, um das Tierelend vor allem in südlichen und östlichen Ländern zu lindern. Der massenhafte Import. auch von Settern aus Griechenland oder Spanien aus zum Teil dubiosen Quellen nutzt vielleicht dem einzelnen Tier. Dem Tierschutz vor Ort dient er kaum. Der Import der Hunde nach Deutschland dagegen ist aufwändig und hilft vor Ort nicht sondern schadet vielfach sogar, da er auch einen kaum zu kontrollierenden Schwarzmarkt fördern hilft. Den Tierschutz vor Ort gezielt  zu fördern ist natürlich immer richtig und nicht in Frage zu stellen..

Häufig sind diese Hunde aus dem Ausland  verdeckt krank, zum Teil sogar sehr massiv. Ein Auslandsurlaub wird kaum reichen, die Herkunft des Hundes zweifelsfrei abzuklären und sich über den Zustand ausreichend zu informieren. Und man muss auch einen anderen Aspekt ernsthaft bedenken:  Der Import solcher Hunde gefährdet letztlichdie engagierten Bemühungen seriöser Züchter in ganz Europa, die, wunderbare historische Rasse des English Setters in der Reinform zu erhalten. Keine einfache Diskussion - aber sie muss im Intreresse eben der Erhaltung der Rasse offen geführt werden.Der ESCD berät Sie gern - wenden Sie sich an uns, wenn Sie einen English Setter anschaffen wollen!